Wir zitieren die FAZ: “Dass Fritz G. und seine mutmaßlichen Komplizen sich von der Hausdurchsuchung nicht abschrecken ließen, dass sie im Gegenteil erst danach begannen, kanisterweise Explosivstoffe zu beschaffen, Häuser und Garagen zu mieten, militärische Zünder zu besorgen und in ihren (abgefangenen) E-Mails angeblich sogar die Fahnder verhöhnten, wirft ernste Fragen auf. Was bewog die Männer dazu, einfach weiterzumachen. Dummheit?
Spontaner Eindruck: Ja. Obwohl man bei Terroristen, die als solche ausgebildet wurden, davona usgehen sollte, dass sie in der Lage sind, ihre eMails zu verschlüsseln. Insofern könnte der Verdacht, diese Zelle solle nur von der Aufrüstung anderer Zellen ablenken, sich erweisen. So aber ist das ganze Geschehen keine sonderlich gute Werbung für die Pakistanischen Terrorlager…
Update: Auch der Spiegelfechter zweifelt an der Intelligenz der Tatverdächtigen (und auch der Ermittlungsbehörden): “Sehr seltsam wirkt auch der Umstand, dass der Focus bereits am 12 .Mai dieses Jahres exakt von diesen “Terrorverdächtigen” berichtete. [...] Das die Verdächtigen anscheinend seelenruhig weiter an ihren Plänen arbeiten und arbeiten durften, spricht gegen die Intelligenz der Verdächtigen, – und auch gegen die Intelligenz der Ermittlungsbehörden.”
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