Diskriminierung von Menschen mit schwachem Händedruck

Obersatz: Menschen mit starkem Händedruck packen auch bildlich gesprochen besser zu, sind sexuell attraktiver bzw. aktiver und durchsetzungsfähiger.

Untersatz: Der Raubtierkapitalismus sucht eben diese Charaktermerkmale, um wirtschaftlich (und damit absolut) Erfolg zu zeitigen.

Konklusion: Der heutige Geschäftsbetrieb wird zukünftig Bewerber mit kräftigem Händedruck bevorzugen.

Frage: Verstößt dies gegen das Antidiskriminierungsgesetz? Dürfen Personaler künftig keinem Kandidaten mehr die Hand geben, um eine Klage auf Entschädigung abzuwehren?

Nachtrag: Ja, das war strukturell ein Syllogismus. Wir hatten heute Logik-Trivialitäten in Wissenschaftstheorie.

PS: Mehr als der Spiegelfechter fällt mir zu Münteferimgs Rücktritt auch nicht mehr ein.

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