Rauch und Freiheit

Dieser Artikel des Spiegelfechters erschien zwar schon vor einiger Zeit, nichtsdestotrotz komme ich erst jetzt dazu, mich auf ihn zu beziehen. (Ich weiß, im Web 2.0 ist Unpünktlichkeit und Inaktualität eine Todsünde.) Eines wird ganz deutlich: Historisch und auch aktuell steht Tabakgenuss für Weltoffenheit, Toleranz und Liberalität, während die hysterischen Tabakgegner und die Nutznießer einer allgemeinen Genussfeindlichkeit das Gegenteil vertreten. Feinstaub und Abgase haben ein vielfaches Schädigungspotenzial – doch das wird in der Debatte unter den Tisch gekehrt. Wirtschaftlich und kulturell schadet ein solches Verbot nur. Und dient einer “Abstinenzialisierung” der Gesellschaft – dabei täte vielleicht gerade das Gegenteil gut.

Und schließlich: Man sollte niemandem trauen, der keine Laster hat.

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