Sex, Blood and Rock and Roll…

…so das Feiermotto moderner Daeva. Zurück zum Echten Leben: Die FAZ berichtet über alternative Lifestylemagazines, so z.B. über Vice und interviewt den Herausgeber. Ein netter Link zum Jahreswechsel: Ebenjenes Magazin bietet ein Online-TV-Programm unter vbs.tv (Achtung, jede Menge Javascript und Überwachung durch Bruder Google). Die Einschätzung von Peichl teile ich, dass künftig vor allem das den Mainstreammarkt dominieren wird, was man guten Gewissens die “Fabrikware der Kultur” nennen könnte, und dass interessante Produkte eher in Nischen zu finden sein werden. Umso wichtiger werden neue Ideen und ein Stückchen Mut zum Experiment (leider in einer Zeit, die nicht dafür berühmt ist, dass man daraus lernen darf, auf die Schnauze zu fallen – siehe Bologna). Als Fazit könnte man sagen: Qualität entsteht bottom-up, gemacht von Leuten “die in der Nische leben”, während die Fabrikware nach dem top-down Prinzip geschaffen wird: Der Verlag sieht sich den Markt und das potentielle Publikum an und schneidert darauf ein Heft zurecht.

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