DSDS: Wer den Schaden hat…

Ein freundlicher Bekannter aus dem hohen Norden machte mich darauf aufmerksam, dass bei DSDS ein Erlanger Student der Politikwissenschaft – also ein Kommilitone meiner selbst – angetreten sei. Name des Delinquenten: Oliver Skowronek. Peinliche Nummer, Google spuckt nicht viel aus und im StudiVZ ist er (jedenfalls unter richtigem Namen) auch nicht zu finden. Wie ich jetzt der Liste zur Nachklausur in der Einführungsveranstaltung entnehme, hat er nicht nur künstlerisch wenig Erfolg…

Dazu aber mal was Allgemeines: Die Klausurergebnisse müssen anonymisiert über die Matrikelnummer veröffentlicht werden; aber die Liste derer, die durchgefallen sind und daher nachschreiben müssen, erscheinen mit Klarnamen. Natürlich sind darunter auch eine handvoll Leute, die „krank“ waren. Davon geht man aber ja meistens nicht aus…

10 Antworten

  1. dann ist es ja sehr nett von dir, einen beitrag dazu zu leisten und die namensliste an dritte weiterzugeben bzw sie im google ranking höher einzustufen^^

  2. Ich tu nur meine Pflicht in aufklärerischer Hinsicht und mache auf Missstände aufmerksam. Falls man sowas in irgend einer sinnlosen Evaluationsaktion mal anmerken kann werde ich das zweifelsohne gerne tun ^^.

  3. LOL^^ sinnlos triffts ziemlich genau.

    WObei es ziemlich strange ist, Skowronek ist der Nachname meiner Grossmutter mütterlicherseits gewesen… ich hoffe ich bin nicht mit einem DSDS-Kandidaten verwandt…..

  4. du würdest deinem aufklärerischen drang und dem bedürfnis, auf misstände hinzuweisen (was ich dir beides nicht absprechen will) jedenfalls auch nachkommen, wenn du das ganze ohne link zum pdf mit den namen veröffentlicht hättest. und komm mir nicht mit beweis oder quellenangabe;). ne wollt ich nur mal anmerken, lass dich nicht stören. grusz

  5. Ich finde es konsequent, sonst hätte man vollständig anonymisiert darüber schreiben müssen. Entweder die ganze schockierende Wahrheit verlinken oder gar nicht.

  6. Ich hab den Dr. Krennerich im übrigen mal drauf hingewiesen.

  7. bei und läuft das im übrigen überall mit matrikelnummer + login.

    übrigens seh ich das mit der liste hier im blog dennoch anders; man stelle sich vor wenn alle berichte in medien „die ganze schockierende wahrheit “ beinhalten würden statt „…liegen dokumente vor, welche belegen, dass…“. das wäre wohl das ende jedes investigativen journalismus.

  8. Blogs sind aber nicht irgendein Medium, sondern haben ebenjene Aufgabe, auch Quellen zu zeigen. Jeder setzbare Link sollte auch gesetzt werden, es sei denn, hier wären in krasser Weise wesentliche Rechte dritter verletzt (bspw. In Fällen von unfreiwilliger oder Kinderpornographie, wodurch a) die Opfer nochmals unerwünschet Aufmerksamkeit bekämen, b) sich der Besucher u.U. strafbar machen könnte). Das kann ich hierbei aber nicht erkennen. Weder die besondere Härte der Information, dass jemand die Wiederholungsklausur wahrnimmt, noch ein wesentliches Recht auf Nichtveröffentlichung. Dafür habe ich ja auch gar nicht plädiert – sondern gegen die Inkonsequenz, die Ergebnisse anonymisiert, die Wiederholer aber per Klarnamen zu veröffentlichen. Wenn schon, dann auf EINE Weise.

  9. aber nicht auf die weise, die die geschädigten noch mehr schädigt.
    das wiederum ist der fall, da durch mehr links die trefferquote der datei in einschlägigen suchmaschinen steigt. ich denke es ist eben NICHT im interesse der durchfaller, dass jemand, der nach ihrem namen sucht (was beispielsweise für manche personalchefs vor einem vorstellungsgesräch durchaus usus ist), auf eine liste für prüfungswiederholungstäter stößt. und das kann durchaus eine nichtveröffentlichung rechtfertigen, da es gerade bei solchen fällen eben die kleinigkeiten sind, die die entscheidung zugunsten eines bewerbers beinflussen.

    und der glaubwürdigkeit tut ein verzicht auf den link sicherlich keinen abbruch, insofern ist der link, obwohl du gegen keinerlei recht verstößt, meines erachtens einfach sinnlos und kann weiterhin negative folgen für die geschädigten haben.

  10. Deine Argumente sehe ich schon ein. Ich folge meistens der Maxime: verlinke eine Quelle, wenn sie verfügbar ist. (Der Politik folge ich auch z.B. bei der Nennung von Bezugsquellen für [illegale] Substanzen.) Sobald sich jemand bei mir beschwert, ich möge den Link entfernen, mache ich das.

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