Ich glaube fast, dass ich es doch nochmal mit dem libertären Manifest probieren sollte. Denn der Libertarismus ist momentan tatsächlich die politische Richtung, in die mich alles zieht und drängt.
Wenn nun also der Mensch “von Natur aus” gierig ist: Mit welchem Recht handelt man dieser Natur dann derart krass zuwider, wie man es mit einem Spitzensteuersatz von 48% tut? Das ist wie das Abstinenzparadigma in der Suchtbekämpfung: Es funktioniert einfach nicht, weil es der “Natur” zuwiderläuft. Und weil es nicht funktioniert, versucht es sich restriktiv (d.h., durch Straf, Kriminalisierung etc.) durchzusetzen: Umso mehr es zum Scheitern verurteilt ist, desto heftiger wehrt es sich gegen ebendieses. Ein sozial(demokratisch)er Wunschtraum mag dies alles als gerecht beurteilen; eine humane (im Sinne von “die Menschen als das annehmend, was sie sind”) Politik ist es nicht.
Nachtrag: Video zum Thema:
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