Sind Computerspiele böse?

Die FAZ hat in den letzten Tagen gleich zwei Artikel zum Thema Computerspiele veröffentlicht. Der erste behandelt neue Spiele von Electronic Arts und dei Unternehmenspolitik, nun auch Gelegenheitsspieler anzusprechen. Der zweite dagegen wendet sich offen gegen Computerspiele und spricht Probleme an, die sich auf die so oft zitierte Computerspielsucht beziehen. Klar, dass es persönliche Tragik bedeutet, wenn jemand einer Abhängigkeit verfällt, aber sich deswegen gegen alle Spiele zu stellen?

Was die Therapie betrifft, zeichnen sich Abweichungen vom klassischen Vorgehen ab. Abstinenz etwa, das völlige Entsagen, ist zwar bei vielen anderen Abhängigkeiten die Grundlage jeder Therapie, sie wird aber bei diesen Patienten gar nicht erst angestrebt.

Dass man gleich am Abstinenzparadigma als solchem zweifelt, erwarte ich gar nicht, aber wie kommt man auf die Idee, dass es sich hier um eine andere Form der Sucht handelt, die eben nicht unter dieses zu stellen ist? Alles Blödsinn. Viel interessanter: Ein neues ARG (genauere Infos über Alternate Reality Games hier).

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