Rüdiger Suchsland urteilt ähnlich über den neuen Coen-Film “No country for old men” wie ich: grandios. Die Mordwaffen (schallunterdrückte Flinte, Bolzenschussgerät) sind ebenso intelligent designed wie die Psyche des soziopathischen Killers, der sich gegen alle Seiten erfolgreich duchzusetzen vermag. Und der eine Frage stellt: Ist er einer der “young men”, die es in einem Land, das für alte Männer nicht mehr geeignet ist, schaffen, ihre Identität und ihr Leben zu bewahren? Sind seine fixen Prinzipien (erinnernd an Lee van Cleef in “the good, the bad and the ugly”) und seine Münzwerfentscheidungen (Hommage an twoface) eine Möglichkeit, in den Wirren des Heute (im Jahre 1980) sinnvolle und sinnhafte Handlungen zu initiieren?
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