studentenbaby.de ist offline. Das war mal wieder eine gute Protestidee und an sich schon fast Kunst – und also hat es keiner verstanden bzw. verstehen wollen.
War die Zeit nicht auch mal eine kritische Zeitung? Davon merkt man hier nichts.
Das eigentliche Thema, die Studiengebühren, spielte in der Internetdebatte keine Rolle mehr. „Es ging nur noch um Kinderlosigkeit und den Vorwurf, wir hätten uns lustig gemacht“, sagt der Studentenbaby-Organisator. Man habe versucht, die Debatte zu beruhigen, doch ohne Erfolg. „Einige Nutzer haben uns sogar Unfruchtbarkeit an den Hals gewünscht“, sagt der Student.
Tja, wenn man Satire lebt, muss man auch mit ihren Folgen leben. Und die beinhalten meist Unverständnis, weil der durchsncittliche Rezipient eben zu dumm, borniert, unkritisch, unpolitisch ist, sie zu begreifen.
„Ich kann darin keinerlei künstlerische Qualität erkennen“, sagt der Präsident der HfbK, Martin Köttering. Er kritisiert die „mangelnde Fantasie“: „Die Studenten sind leider unter ihren Möglichkeiten geblieben.“ Die Aktion unterstreiche die Hilflosigkeit im Umgang mit Studiengebühren, so Köttering. „Ein Aspekt der Kritik hätte sein können, dass die Gebühren für die HfbK einen Wettbewerbsnachteil darstellen“, sagt der Präsident.
Richtig. Wenn man im Kapitalismus gegen diesen demonstriert, darf man freilich keine anderen Maßstäbe als den des wirtschaftlichen Vorteils anlegen. Wäre ja auch sinnfrei, etwa anzunehmen, man könne über den Kapitalismus hinauswachsen. Was für eine dumme Utopie, sowas von unreif, diese Studenten.
(Anmerkung: Wer sich nicht zu 100% sicher ist, verstanden zu haben, welche Teile dieses Artikels satirisch und welche ernst gemeint sind, sollte davon Abstand nehmen, hier zu kommentieren.)
also die anmerkung ist echt ma süß^^
ja, das seh ich genau wie du, dennis!!! diese seite is geschmacklos und menschenverachtend!!!!11
roflmao, hdgdl und danke für deine lieben komment`s!!!!!11