Politisch inkorrekt: Bildungsdebatte

Wir läuten mal eine neue Kategorie ein, die auch schon auf viele ältere Beiträge gepasst hätte: “politisch nicht korrekt”. Die benutzen wir ab jetzt immer dann, wenn deutliche Hinweise darauf vorliegen, dass eine öffentliche Meinung, ein Bericht, eine Studieninterpretation deshalb fragwürdig ist, weil sie sich der political correctness konform verhält.

Wir beginnen mit einem Artikel der TP über die Auswertung einer Studie über den österreichischen Bildungsgrad, und insbesondere mit der aufklärerischen Kritik an den Fehlschlüssen der Berichterstattung über diese:

2. [Fehlschluss] Dass Frauen für die höhere Bildung der Österreicher “verantwortlich” seien, ist der nächste Fehlschluss. Es lässt sich höchstens (wertfrei) feststellen, dass der Frauenanteil bei den Abiturienten (sehr stark) und bei den Akademikern (stark) zugenommen hat. Dass die Frauen damit Österreichs Gesellschaft insgesamt klüger machen würden, wie es die Berichterstattung suggeriert, darf wohl erneut als politisch korrekte Ideologie gewertet werden. [Hervorhebungen von anouphagos]

Diese Behauptung mag Wasser auf die Mühlen mancher FeministInnen (…) sein und deren ideologische Basis untermauern, Frauen seien halt doch die besseren Menschen - aus den Studienergebnissen lässt sich das nicht ableiten. Wem also etwas an der Wahrheit liegt, der sollte immer wieder skeptisch aufhorchen. Insbesondere, wenn alte Melodien wieder klingen.

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