Die Nazis nahmen Speed. In Kriegsgebieten ist das auch beliebt. Und die ganzen Studenten rotzen ja sowieso, wie Polylux bewiesen hat. Interessante neue Impulse: Die Mechanisierung der Arbeit, die Rhythmisierung Handgriffe und die Monotonie der Droge; Gründe für aktuelle Konsumenteverfolgung:
Um Migration zu kontrollieren, nicht gezahlte Steuern einzutreiben, geopolitische Interessen zu verpacken oder um die Eigentumsverhältnisse an Technologien zu wahren.
Und warum es gesellschaftlich unbequemer und ein Zeichen von Widerstand sein kann, nüchtern zu bleiben:
Was ich damit zu beschreiben versuche, ist die aktuelle Konjunktur bestimmter Drogen – zu denen ich auch den Hanf zählen würde – in einer Welt fremdbestimmter Arbeit. Drogen – legale wie illegale – fügen sich einfach erstaunlich gut in die Mechanismen der Kontrollgesellschaft ein. Wobei nicht die Drogen, bei denen es sich ja zunächst nur um Technologien handelt, das Problem sind, sondern wie sie vom Machtapparat missbraucht werden. Da wird versprochen, man könne damit funktionieren. Dagegen zu funktionieren spricht viel, insofern gibt es gute Gründe, in den falschen Umständen nüchtern zu bleiben.
Alles das und noch viel mehr, hier in der Telepolis von Joerg auf dem Hoevel.
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