Mal Hand aufs Herz – wer nicht von der Propaganda eingelullt wurde, war schon immer skeptisch in bezug auf die Mülltrennung. Waren werden künstlich verteuert:
Und gleichzeitig stiehlt man uns noch Zeit und Nerven, indem man uns zwingt, unseren Müll zu trennen; man verpulvert sinnfrei Geld, indem man Altpapier, Gelben Sack, Restmüll, teilweise auch Biomüll separat abholen läßt; eigene Anfahrten zu Recyclinghöfen und die Energie, die zur Reinigung von Verpackungen ausgegeben wird, damit diese in den Gelben Sack wandenr können, nicht mitgerechnet.
Es ist alles eine gnadelose Abzocke und reine Schikane, bei der sich mal wieder die Politik zum willfährigen Vollstrecker machen läßt. Zentrale Müllsammlung – also das Gegenteil von Mülltrennung – würde billiger kommen und durch moderne Maschinerie bessere Resultate liefern; ganz abgesehen davon, dass das jetzige System weder der Umwelt noch den Verbrauchern einen Vorteil bietet:
Ein Großteil des Mülls aus der gelben Tonne wird – genau wie der Müll aus der grauen Tonne – verbrannt. (Quelle: Ard)
Liegen die eigentlichen Gründe vielleicht tiefer?
»Das Duale System hat sich so entwickelt, dass es das Umweltbewusstsein der Bürger lächerlich macht«, sagt die Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl und warnt: »Es verhindert ökologische Innovationen.« Ihr Parteifreund und Ex-Umweltminister Jürgen Trittin hatte im Müllsammeln und -trennen einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung gesehen. (ebd.)
Das Ganze also nur, weil man uns erziehen will? Wird deswegen keine vernünftigere Regelung eingeführt, die Umwelt, Kassen und Menschen entlastet, weil gewisse Gutmenschen meinen, uns so „Umweltbewußtsein“ anerziehen zu können? Ich sage: Boykott. Puktum.
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[...] Müll. Lief bei hitec – und war recht interessant, zumal es meine Meinugn stützt, dass die heutige Mülltrennung nutzlos, wenn nicht kontraproduktiv [...]
Ich stimme zu. Dieses perverse System ruft nach Widerstand. Ich könnte in Wut geraten, wenn ich den – nicht nur im sogenannten Umweltbewußtsein (UmweltbewußtSCHEIN) – um sich greifenden Paternalismus sehe.