“Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein”

Hans Fallada war Alkoholiker, Morphinist und auch ansonsten ein Suchtmensch zu Abhängigkeiten veranlagter Mensch. (Diese Biographie mit dem Titel “Liebe. Leben. Alkohol” ist schlecht, ich rate davon ab – was ich auch auf amazon.de getan habe.) Da ich hier gerne auf unpopuläre Meinungen verweise, ein Link zur Morphinistenseite: “Opiate machen nicht >>süchtig<<”. Zitat:

Sie machen allenfalls während der Dauer ihrer Einnahme körperlich opiatbedürftig, und dies nur solange, bis sie dem Körper wieder entwöhnt worden sind. Unterm Strich sind Opiate Medikaamente, die man, wie manch anderes Medikament, nicht einfach abrupt wieder absetzten darf. Sind sie aber abgesetzt worden, bleibt keinerlei krankhafter Rückstand zurück, den man, „Sucht“ nennt. Es besteht nach behutsamem Ausschleichen von Opiat kein bleibendes “krankhaftes Verlangen”, nach erneuter Opiateinnahme zurück.

Ich enthalte mich hier der Meinungsäußerung und biete jedem die Möglichkeit, sich selbige selber zu bilden.

4 Antworten

  1. Hans Fallada (* 21. Juli 1893 in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin) seine Lebensdaten besagen es bereits, war ein Kind der Nationalsozialistischen Ära Deutschlands (nicht dass diese schon vorbei sei…) Worte wie “Rauschgift” für gut verträgliche, keinesfalls berauschende oder gar giftige Substanzen, wurde zu der Zeit geprägt, oder “Rauschgiftsüchtiger”. Fallada war auch Alkoholiker. Ich vermute, in Zeiten, in denen er kein Morphin einnahm. Es gibt zwischen Alkoholismus und Morphin nämlich Zusammenhänge. Es steht zu vermuten, dass Alkoholiker häufig nur Morphinisten sind, die sich aufgrund ihres kulturellen Hintergrundes und aus Propaganda geschürter Angst lieber mit Alkohol vergiften (Alkohol ist das einzige mir bekannte Rauschgift) und eines frühzeitigen Todes zu sterben, anstatt mit Morphin relativ glücklich alt zu werden. Deshalb gelinmgt es auch relativ gut, Alkoholiker mit Morphin zu substituieren.
    http://www.indro-online.de/Ulmer_07.pdf
    Der “Suchtmensch”, ist nichts weiter als eine Person mit Stoffwechselstörungen, die beeinflusst werden können durch die Einnahme gewisser Substanzen, oder dem ständig wiederholen gewisser Tätigkeiten. Er hat mit “Sucht” nichts zu tun. Es gibt keine “Süchtigen” Menschen. Es handelt sich dabei lediglich um eine faschistoide Wortschöpfung, gedacht, Verhaltensweisen anderer, die man nicht versteht oder nicht billigt, zu verurteilen, oder aber, die Person überhaupt zu diskreditieren. Man kann zB in Engelszungen die Wahrheit singen. Wird bekannt, man sei “süchtig” wird einem kein Wort geglaubt.
    Gruss: K.

  2. …ich wollte noch hinzufügen…
    …wird einem kein Wort geglaubt, es sei denn, man ist bereits tot und konnte unterwegs Bücher verkaufen…-.
    Ciao: K.

  3. Es ist leider immer noch üblich zu verteufeln was man nicht kennt.
    Ich danke dem Schicksal die Güte des Morphins mir beschehrt zu haben und ich verfluche alle die um mich vor mir zu schützen mich durch die Hölle schickten.
    Die Anti-Morphin-Lobby ist so stark geworden weil das System aengstlich auf das Thema zuging und nun verdienen sie sich reich an ihrem Methadon und wollen verhindern das Mutter Naturs Morphin seinen rechtmaessigen Platz einnehmen darf.
    NIMMT BITTE EURE SCHEUKLAPPEN RUNTER,
    und ihr werdet sehen dass das was seit über 10000 Jahren die Regel war auch die richtige Einstellung zum Thema sein wird.
    Einen Gruss auch an Karlos

    Mustafa

  4. Nachtrag:
    Stellt euch mal vor man würde Wasser (H2O) für illegal erklaeren, und ein jeder würde seine gesamte Zeit damit verbringen das Geld für die illegalen Wasserdealer zu beschaffen, nur um überleben zu dürfen.
    Nicht die Materie sondern die Verbote sind der Grund für das Elend!!!

Einen Kommentar schreiben