Nein, es geht nicht um kulturelles Parasitentum oder gar irgendwelche obskuren biologistischen Erklärungsmuster; es geht ganz einfach um die gemessene Korrelation von Sprachen- und Parasitendichte weltweit. Eine kausale Erklärung ist auch nicht fern:
Besteht beim Kontakt zu anderen Volksgruppen ein hohes Ansteckungsrisiko, bilden sich eher kleine Gemeinschaften heraus – und die entwickeln ihre eigenen Sprachen, erklären Corey Fincher und Randy Thornhill von der Universität von New Mexico in Albuquerque den Zusammenhang.
Kritik aus anderen Lagern argumentiert, dass auch andere Faktoren ursächlich verantwortlich sein könnten. (Darum weise ich auch nochmals ausdrücklich darauf hin: Korrelation != Kausalität!.) Schönes Wochenende.
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