Vom Rand in die Mitte

Jeder, der sich eingehender mit der Materie befasst hat, weiß, dass die Immigration für Deutschland existenznotwendig ist. Ohne Einwanderer unterschiedlichster Herkunft, Religion etc.  wäre unsere Volkswirtschaft nicht mehr funktionsfähig. Umso erschreckender, dass die meisten Deutschen das Gegenteil für richtig halten:

37 Prozent der Befragten meinten, dass Migranten nur nach Deutschland kämen, um »unseren Sozialstaat auszunutzen«. Etwa 39 Prozent fanden »Deutschland von Ausländern überfremdet«. Jeder vierte sehnte sich nach einer »einzigen starken Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert«. (Störungsmelder)

Die deutsche Sozialstruktur spricht eine andere Sprache: Auch wenn es der Gesetzgeber nicht einsehen will, Deutschalnd ist und bleibt ein Einwanderungsland, und die (vor allem jungen) Immigranten tragen einen nicht unerheblichen Teil dazu bei, unsere einkommensabhängigen Sozialsystemen zu finanzieren. Die Studie ist hier einsehbar.

PS: Zum Thema Demoraktie und Partizipation: Warum kann man im Störungsmelder der ZEIT eigentlich nur kommentieren, nicht aber trackbacken (klappte bei mir jedenfalls bislang nie)? Das erinnert ja fast an die Zustände bei den deutschen Politikern. Hallo, Welt des Web 2.0! Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil, diesmal hat der Trackback reibungslos funktioniert.

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