Wie üblich zum Abschluss des Semesters veröffentliche ich hier meine geistigen Elaborate, sozusagen zur Resteverwertung. Plagiieren wie immer erlaubt, jedenfalls von meiner Seite; die Institute haben da allerdings ihre eigenen Mechanismen zur Überwachung, weswegen ich glaube, dass das nicht viel bringen wird. Medias in res:
Soziologie
- Handout zu meinem gemeinsamen Referat mit Nils im Proseminar Wissenssoziologie bei Prof. Dr. Ilja Srubar, Thema: Alfred Schütz / Thomas Luckmann: Strukturen der Lebenswelt
- Essay zu selbigem Proseminar, Block 1: „Klassische Wissenssoziologie – soziale Gebundenheit des Wissens“ (Benotung: 2,3)
- Essay zu selbigem Proseminar, Block 2: „Wissenssoziologie als Untersuchung der gesellschaftlichen Konstruktion der Wirklichkeit“ (Benotung: 1,7)
- Essay zu selbigem Proseminar, Block 3: „Entstehung und Funktion von Wissen in Gesellschaften“ (Benotung 1,7)
- Essay zu selbigem Proseminar, Block 4: “Die soziale Produktion wissenschaftlichen Wissens”
- Essay zur Vorlesung “Einführung in die Sozialstrukturanalyse” bei PD Dr. Joachim Renn zum Thema “Veralten des Wohlfahrtsstaates”
Politische Wissenschaft
- Meine Hausarbeit zum Thema “Die Theorie des demokratischen Friedens – Exemplifiziert am Beispiel Russlands und des Irakkrieges”.
- Die Materialien zu meinem Referat im Proseminar Hartz IV finden sich hier.
- Einen Essay in selbigem Seminar zum Thema “Hartz IV in den Medien – Von lehrreicher Armut und Sozialschmarotzern”.
Leider hatte ich zum Zeitpunkt der Abfassung der meisten dieser Arbeiten noch keine Ahnung von LaTeX, daher ist der Satz schlecht. Dafür entschuldige ich mich schonmal. Soweit ich die Benotung der einzelnen Arbeiten erfahre, reiche ich auch die Noten noch nach (damit der Leser weiß, ob ein Plagiat überhaupt sinnvoll ist).
Außerdem hier frisch reingekommen: die letztjährige Srubar-Klausur zu den Soziologischen Theorien der Gegenwart.
PS: Essay kommt von versuchen. Das ist aber inhaltlich zu verstehen, weder sprachlich noch formal. Zu meiner Vorlesung zur Sozialstrukturanalyse gab es einen Emailverteiler für Essays, und was da teilweise eingereicht wurde, unterbietet jedwede Vorstellung: Keine Fußnoten, nicht ein Mindestmaß an wissenschaftlicher Zitierweise. Einfachste stilistische Regeln werden übergangen (z.B. sehen Binde- und Gedankenstrich bei fast jedem gleich aus, schlimmer: man kennt den Unterschied nicht einmal; und Flattersatz ist der Standard). Es ist schon immer bezeichnend, wenn fast alle versandten Dokumente als Word-Dokument kommen; kein Open Office, und natürlich erst recht keine plattformunabhängigen Formate. Traurig, denn kritisch-emanzipatorisch im soziologischen Sinne ist das nicht – eher kapitalismustreu.
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in welchem ausmaße gestaltet sich eigentlich der seitenumfang zur beantwortung einer solchen klausur?! (kann mir das nicht vorstellen, ich muss immer nur kreuzchen machen(
Das kann ich dir sagen, sobald ich mich dieser Klausur zur Vorbereitung gewidmet habe – was ich jetzt in Angriff nehme.
Edit: Nach kurzem Augenschein würde ich sagen, dass diese spezielle Klausur sich auf 4-6 Seiten A4 handschriftlich beantworten lässt.
[...] Text stellt einen Essay für das mehrfach erwähnte Proseminar Hartz IV [...]
[...] Update: Der vierte Essay im Modul Wissenssoziologie widmet sich ebenfalls u.a. der Mode 2-Wissensproduktion. (Alle Essays hier.) [...]