Recherche

Nein, es geht mal ausnahmsweise nicht um schlechte Recherche, sondern um eine Zeitung gleichen Namens. Die habe ich entdeckt, als ich nach meiner IB-Klausur noch 20 Minuten auf meine RB nach Nbg. warten durfte: Sehr prominent platziert am Erlanger Bahnhofskiosk. Ob der Name in Zeiten von Google sehr glücklich gewählt ist, mag dahingestellt sein, der Inhalt ist ausgezeichnet. Highlight: Der auch hier erwähnte Artikel von Jan Philipp Reemtsma. Unbedingte Empfehlung, die 2,90 sind super angelegt! Aus dem Editorial:

Konträr zur schon einige Jahrzehnte kursierenden Rede von der Krise der Geisteswissenschaften könnte genauso ein anhaltender Boom konstatiert werden – wenn der ungebrochene Zulauf von Studierenden, die Fülle signifikanter Publikationen oder symbolkräftige Initiativen wie das vergangene „Jahr der Geisteswissenschaften“ als Indikatoren herangezogen werden. Zehntausende einschlägig beschäftigte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen allein im deutschen Sprachraum produzieren eine Fülle an Wissen, das allerdings hauptsächlich innerhalb der akademischen Welt zirkuliert. Die publizistischen Möglichkeiten, jenseits der Fachjournale und Tagungsbände eine größere Öffentlichkeit zu erreichen, engen sich tendenziell sogar ein.

2 Antworten

  1. [...] an der Hand zu haben. Der Soziologe Dirk Baecker schrieb kürzlich in der Recherche 1/08 (ich berichtete) über den aktuellen medialen Wandel: Und der Punkt beim Übergang der modernen Gesellschaft zur [...]

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