Schule hat mich immer gelangweilt (als Institution, nicht als Betätigungsfeld), daher mal rasch ein Stöckchen aufgegriffen:
1. Was war deine schlechteste Zeugnisnote?
Naja, eine Fünf natürlich. Mehrfach erreicht in Mathematik und Chemie.
2. Welche Kompetenzen sollte Schule unbedingt vermitteln?
Wie man lernt. Ich halte nicht viel von der Idee, dass die Schule einen vollständigen Wertekanon und viel Allgemeinwissen vermitteln soll. Wichtiger ist, dass dem Schüler gezeigt wird, wie er sich Wissen (oder etwas besser noch: Bildungsinhalte) aneignet, die zu ihm passen. Dabei sollte der Schüler nicht in eine Form gezwängt werden; aber ihm neue Themengebiete vorzuführen muss erlaubt sein, sonst kann er auch keine neuen Interessen ausbilden.
3. Welche Diskussion rund um das Thema Bildung fandest du in letzter Zeit spannend?
Eigentlich keine.
4. Was hat dich früher motiviert, jeden Tag in die Schule zu gehen?
Intrinsisch motiviert? Naja…vielleicht gewisse Kontakte, die ich nur dort gepflegt habe. Und manchmal bin ich auch einfach nicht in die Schule
5. Wissen bedeutet…
…etwas zum rumerzählen und angeben zu haben. Wissen an sich ist wertlose, wenn es keinem Ziel dient und man nicht „weiß“, wie man damit umgehen soll. (Deswegen gucke ich auch weder „Wer wird Millionär“ noch Galileo.)
6. Was macht für dich einen guten Lehrer aus?
Dass er den Schüler ernst nimmt und ihn zunächst einmal im besten Sinne zu verstehen versucht.
7. Was macht für dich einen schlechten Lehrer aus?
Das können zahllose persönliche Eigenheiten sein, aber ganz grob: Jede Eigenschaft, die ihn daran hindert, mir etwas beizubringen. Denn das soll ein Lehrer.
8. Was ist deine liebste Figur aus Comic-, Trick-, Serien-, Literatur- oder Märchenwelt und warum?
Da gibt es zahllose, und ich hasse solche Fragen nach „Lieblingseis/-autor/-film/-…“.
9. Wenn du Kultusminister wärst – was würdest du sofort ändern?
Dass ich Kultusminister wäre.
10. Was ist dein Schlusswort zu diesem Bildungsstöckchen?
Ich hatte immer gedacht, Reflexion bringt was. Jetzt wurde ich eines besseren belehrt, habe also was gelernt. Bringen also Reflexionen doch etwas?
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