Mindestens jeder dritte Mensch in Europa hat nach wissenschaftlichen Schätzungen grundsätzlich die genetische Disposition für eine Schizophrenie-Erkrankung. Diese kann dann ausbrechen, wenn bestimmte Faktoren wie Trauma, Stress und lebensbelastende Umstände zusammentreffen. Das Risiko für den Ausbruch einer schizophrenen Psychose steigt dabei erheblich mit dem Konsum von Cannabis, betont Prof. Dr. Dr. Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin
Wenn es sich um eine endogene Erkrankung handelt, die 1/3 aller Menschen befällt, ist es dann eigentlich sinnvoll, von “Krankheit” zu sprechen? – Nur mal so eine Überlegung.
Witziger ist, dass das Institut, das zu diesem Symposion lädt (auf dem ja offenkundig vor den Gefahren des Kiffens gewarnt werden soll), “Göttingen Research Association for Schizophrenia” heißt – kurz “GRAS”.
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