Wenn ich mich schon mal mit aktueller Musik befassen, kann ich auch gleich meinen Lesern gleich einen subjektiven (und nicht gerade fachkundigen) Eindruck vermitteln, was ich davon halte.
- Equilibrium – Sagas: Nach Turis Fratyr das zweite Album, das mir ganz gut gefällt. Bombastisch, episch, sehr melodiös. Passt perfekt als Vorbereitung auf eine Runde DSA, wenn es nicht gerade das kleine, schmutzige Abenteuer in Al’Anfa ist. Auch schön zur Unterhaltung nebenbei zu hören – auch wenn ich nicht finde, dass man sich sonderlich weiterentwickelt hat.
- Eisbrecher – Sünde: Das Album finde ich ziemlich unspektakulär, Neue doitsche Härdte eben. Viel ist irgendwie bei Rammstein geklaut (Ausdrücke wie „Stein um Stein“ aus „Die durch die Hölle gehen“; Thema und Klangbild bei „Kann denn Liebe Sünde sein“), nur poppiger, gefälliger und elektronischer. Besonders „this is deutsch“ erinnert schon an eine variationsreichere Version von Kraftwerk-Erfolgen. Aber gerade das mag ich sehr, für mich das Highlight der CD – auch inhaltlich, die Lyrics sind einfach genial.
- Slipknot – All hope is gone: Man merkt immer, dass man Slipknot hört, sowohl in den instrumentellen Passagen wie auch beim Gesang. Aber gerade erstere sind wesentlich ausgeprägter als bei den letzten Alben. Insgesamt auf jeden Fall einen Kauf wert – wobei ich fairerweise sagen muss, dass ich Vol. 3 nicht mochte, das Album also m.E. eher für die alten Slipknot- und Iowa-Fans taugt.
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